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	<title>Thailand</title>
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		<title>Mae Hong Son</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 20:13:47 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgelegen, abgelegener, Mae Hong Son. Über die Provinz im äußersten Nordwesten des Landes erzählt man oft, dass sie derart weit weg vom Schuss sei, dass man in den vergangenen Jahrhunderten weite Teile des Jahres überhaupt nicht hingekommen ist, dass es bis vor wenigen Jahrzehnten im Grunde nur die Möglichkeit gab, sich über ihr von einem Militärhubschrauber abwerfen zu lassen und wer die Straße einmal befahren hat, die die Provinz und ihre Hauptstadt über endlose Serpentinen mit der Außenwelt verbindet, der glaubt kaum, dass sich so viel daran geändert hat.<span id="more-448"></span></p>
<p>Das Bergland mit seinen tiefen Tälern und steilen Bergen ist derart schwer zugänglich, dass man sich in Mae Hong Son allein für das unfallfreie Erreichen der Provinzhauptstadt schon eine Urkunde ausstellen lassen kann. </p>
<div id="attachment_449" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/Mae-Hong-Son.jpg" alt="Mae Hong Son" title="Mae Hong Son" width="586" height="338" class="size-full wp-image-449" /><p class="wp-caption-text">Mae Hong Son</p></div>
<p>Die Stadt ist nicht besonders alt, uralt ist aber das Siedlungsgebiet. Die Bergregionen waren immer Hinterland, egal zu welchem südostasiatischen Reich sie gerade zählten, wobei sich hier lange ein unabhängiges Königreich halten konnte. Sie ist ein geradezu klassisches Rückzugsgebiet für in die Enge getriebene Bergvölker, die einen beträchtlichen Teil der hier lebenden Bevölkerung ausmachen. Eine Mehrheit stellen die Shan, deren Mehrheit wiederum im nahen Myanmar liegt und die Nähe des alten Birmas erkennt man vor allen Dingen an bestehenden Sakralbauten.</p>
<p>Gegründet wurde Mae Hong Son als Ausbildungsstätte für Elefanten, einen kleinen wirtschaftlichen Boom erlebte die Region als Exporteurin von Edelhölzern und weltbekannt sind die Kayan oder Padaung in Mae Hong Son. Eigentlich ein Volk aus Myanmar, wird der besondere traditionelle Körperschmuck ihrer Frauen in Thailand seit Ende der 80er Jahre als Sensation vermarktet. </p>
<p>Die Frauen tragen einen spiralförmigen Halsschmuck, der den Hals verlängert bzw. die Schultern nach unten drückt, das sieht derart eigentümlich bis schauderhaft aus, dass man in Grenznähe Schaudörfer eingerichtet hat, in denen die Kayan leben und begafft werden. Man sollte sich nicht einreden, irgendetwas „Gutes“ zu tun, wenn man sich der Neugierde hingibt und eines dieser Dörfer aufsucht – auf wenn man dort Handwerkszeug ersteht, mit dem die Kayan den Großteil ihrer Einkünfte bestreiten. Flüchtlinge zu begaffen ist nie cool und im Zweifel verlängert das nur die Notwendigkeit für die Frauen, den bescheuerten Schmuck zu tragen. </p>
<p><strong>Unternehmungen in Mae Hong Son</strong><br />
Mae Hong Son hat dafür aber wirklich Eindrucksvolles zu bieten. Das Bad des Pooklon Country Club ist noch jung und soll das einzige sein, in dem man in Thailand Fangopackungen bekommt. In Pha Bong gibt es Thermalquellen, es gibt Wasserfälle, Stauseen, mit Mae Aw einen Ort, der von chinesischen Flüchtlingen Mitte des 20. Jahrhunderts erbaut wurde, den königlichen Sommerpalast von Pang Tong und endlos viel Natur. </p>
<p>Selbstverständlich auch zahlreiche Nationalparks. Recht nah an Mae Hong Son liegt der Tham Pla Forestpark, es gibt den sehenswerten Huai Nam Dang Nationalpark und den schon eine gute Reise entfernten Salween Nationalpark. Viele spannende Höhlen können in der Provinz besichtigt werden, es werden Flussfahrten auf dem Mai Pai und sogar in Höhlen angeboten und es geht immer noch eine Nummer kleiner: zum Beispiel ins beschauliche Örtchen Pai. </p>
<p><strong>Sehenswürdigkeiten in Mae Hong Son</strong><br />
Für alle Fans buddhistischer Wats: hier sehen sie überwiegend aus, als stünden sie in Myanmar und viele der prächtigsten von ihnen sind im 19. Jahrhundert errichtet worden, wie der Wat Phra That Doi Kong Mu, der hoch über Mae Hong Son thront. Ein besonderer Anblick ist auch der an einem See gelegene Wat Jong Kham, die Wat Phra Non und Wat Kam Ko – und gerade auf diesem Gebiet kann man hier stolz sein. Dass das auch so ist, zeigen zahlreiche buddhistische Feste, die bis heute mit viel Liebe gepflegt werden.</p>
<p><strong>Anreise, Übernachtung, Mobilität in Mae Hong Son</strong><br />
Die Anreise ist beschwerlich, wenn man sie über den Landweg versucht, man kann die Provinzhauptstadt aber auch direkt anfliegen, und zwar wirklich direkt. Der Flughafen ist in der Stadt. Die wichtigste nächste Stadt ist Chiang Mai.</p>
<p>Mae Hong Son hat inzwischen viele Hotels, die Preise variieren saisonbedingt stark, der Komfort ist überwiegend ländlich rustikal. Aber da sich hierhin ohnehin überwiegend Trekkingfans und andere Wanderer verirren, ist er genau richtig. Man kann im Ort Autos, auch geländegängige Wagen und Motorräder mieten, den Mae Hong Son selbst kann man aber gut zu Fuß erkunden. </p>
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		<title>Pai</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 20:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im hohen Norden Thailands, in der Provinz Mae Hong Son, liegt in einem Tal das kleine, schmucke Örtchen Pai. Es ist wirklich mickrig, hat dafür aber erstaunlich viele Gästebetten und sich den Ruf eines hervorragenden Anlaufpunktes bei der Erkundung der Grenzregion zu Myanmar erarbeitet. Wer auf reißende Flüsse, Trekkingerlebnisse, Autofahrten durch sehr anspruchsvolle Serpentinenstrecken, tiefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im hohen Norden Thailands, in der Provinz Mae Hong Son, liegt in einem Tal das kleine, schmucke Örtchen Pai. Es ist wirklich mickrig, hat dafür aber erstaunlich viele Gästebetten und sich den Ruf eines hervorragenden Anlaufpunktes bei der Erkundung der Grenzregion zu Myanmar erarbeitet.<span id="more-445"></span></p>
<p>Wer auf reißende Flüsse, Trekkingerlebnisse, Autofahrten durch sehr anspruchsvolle Serpentinenstrecken, tiefe Wälder, uralte, tradierte Landwirtschaftsformen und Kontakte zu kleinen, stolz gepflegten Kulturen steht, die sich in der Abgeschiedenheit von Bergen entwickelt haben und mit dem Verkauf von Handwerkskunst ihren Nutzen aus den wohlhabenden Gästen ziehen, der ist hier genau richtig. </p>
<div id="attachment_446" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/elefant-in-pai.jpg" alt="Elefant in Pai" title="Elefant in Pai" width="586" height="338" class="size-full wp-image-446" /><p class="wp-caption-text">Elefant in Pai</p></div>
<p>In Pai treffen sich Rucksacktouristen mit westlichen Aussteigern und jungen inländischen Abenteurern, es gibt reichlich Möglichkeiten, die eigenen Weblogs zu füttern, es sich kulinarisch gut gehen zu lassen und zu feiern. Den Status eines uralten Rückzugsortes für kiffende Hippies hat Pai heute nicht mehr, aber ein paar Hippies gibt es noch und auch sonst hat sich die Stadt diese gewisse erdige Eigenständigkeit, die Liebe zur Musik und das Funkeln in den Augen bewahrt.<br />
<strong><br />
Pai, Lage &#038; Anfahrt</strong><br />
Die Provinz Mae Hong Son ist im Norden und Westen von Myanmar umschlossen. Die meisten Transfers hier im Norden gehen über das berühmte Chiang Mai, die Provinz und deren Hauptstadt im Osten. Man kommt aber auch mit dem Bus nach Mae Hong Son, also in die Hauptstadt der Region, die im Südwesten Pais liegt, zu der aber ein fast 200 Kilometer langer Weg führt, der zunächst in den Norden geht. Schneller geht es über den Fluss.</p>
<p>Die Straße in den Nordwesten führt an Soppong vorbei, einem eher unscheinbaren Örtchen, in dessen Umgebung es zahlreiche Höhlen gibt, die für Kletterer, Wanderer und Maulwürfe zu den spannendsten Expeditionszielen im gesamten Land zählen – und das will etwas heißen, in einer Nation wie Thailand, die zahllose aufregende Höhlen besitzt. Pai hat auch einen Flughafen, der von Chiang Mai angeflogen wird.</p>
<p><strong>Unternehmungen in Pai</strong><br />
Pai protzt nicht mit Bauten, Pais Flair geht von seinen Besuchern aus, und das ist im Zweifel das Beste, was man von einem Urlaubsort sagen kann. Die thailändischen Touristen, die inzwischen die Mehrzahl stellen, sollen durch Heimatfilme, vor allen Dingen zwei Liebesschmonzetten, die hier gedreht wurden, auf Pai als magisches Ausflugsziel aufmerksam geworden sein. </p>
<p>Der hochgelegene Wat Phra That Mae Yen bietet einen schönen Blick auf das Tal Pais, dessen Tempel überwiegend hübsch, aber nicht von dieser speziellen, herausgehobenen alles überstrahlenden Wichtigkeit sind. Sie sind für die Gläubigen, alle anderen sollten die Natur genießen.</p>
<p>Die extremste Form, die Landschaft zu genießen, sind Raftingtouren, die von Pai bis nach Mae Hong Son führen können. Das ist dann eine Tour von zwei Tagen, bei der zwischendrin in einem Camp eine Übernachtung eingeplant wird. Ebenfalls aufregend sind Trekkingtouren in der Umgebung, Elefantenritte zu Thermalquellen und schließlich gibt es die üblichen Kurse in Pai: Kochen, Thai-Boxen und Yoga. Und Entspannung. Viel Entspannung. </p>
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		<title>Doi Inthanon Nationalpark</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 20:06:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Doi Inthanon ist der höchste Gipfel, das Dach Thailands. Er liegt in der Thanon Thong Chai Range, die wie ein letzter Ausläufer des Himalajas den hohen Norden des Landes prägt. Er gehört zur Provinz Chiang Mai, thront südwestlich der Hauptstadt gleichen Namens und ist das Zentrum eines nach ihm benannten Nationalparks. Der Doi Inthanon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Doi Inthanon ist der höchste Gipfel, das Dach Thailands. Er liegt in der Thanon Thong Chai Range, die wie ein letzter Ausläufer des Himalajas den hohen Norden des Landes prägt. Er gehört zur Provinz Chiang Mai, thront südwestlich der Hauptstadt gleichen Namens und ist das Zentrum eines nach ihm benannten Nationalparks.<br />
Der Doi Inthanon Nationalpark ist alt, gehörte gleich zu den ersten, die Mitte des 20. Jahrhunderts in Thailand eingerichtet wurden und ist über die Jahrzehnte auf eine Größe von 482 Quadratkilometern erweitert worden. <span id="more-441"></span></p>
<p>2565 Meter ist nach internationalen Maßstäben nicht besonders hoch, selbst die Zugspitze ist einige hundert Meter höher, in Thailand wusste man aber früh, dass diese Erhebung eine besondere ist. Nachdem Intha Witchayanon, Herrscher im nahen Chiang Mai, den Berg zu seiner letzten Ruhestätte erkoren hatte, wurde die Erhebung zunächst Königlicher Berg genannt, nach dem Tod des Prinzen und seiner Beisetzung bekam der Doi Inthanon im späten 19. Jahrhundert seinen heutigen Namen. </p>
<div id="attachment_442" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/einwohnerin-Doi-Inthanon-Nationalpark.jpg" alt="Einwohnerin Doi Inthanon Nationalpark" title="Einwohnerin Doi Inthanon Nationalpark" width="586" height="338" class="size-full wp-image-442" /><p class="wp-caption-text">Einwohnerin Doi Inthanon Nationalpark</p></div>
<p><strong>Erreichbarkeit des Doi Inthanon</strong><br />
Am besten fährt man den Nationalpark und den Doi Inthanon über die Provinzhauptstadt Chiang Mai an. Von der Metropole des Nordens werden auch Touren angeboten, viele Touristen wagen die durchaus abenteuerliche Fahrt in den Süden mit einem Mietwagen. Die Route führt über die Nationalstraße 108 am Fluss Ping entlang bis nach Chom Thong. Diese Strecke kann man natürlich auch mit Linienbussen zurücklegen.</p>
<p>In Chom Thong, knapp 60 Kilometer von Chiang Mai, geht es dann hinauf in die Berge. In etwa 40 Kilometern müssen knapp 2.000 Höhenmeter überwunden werden, eine durchaus anspruchsvolle Fahrt, die einige fahrerische Routine verlangt. Wer die Strecke mit motorisiertem Zweirad zurücklegen möchte, sollte bedenken, dass die Temperaturen um den Gipfel deutlich niedriger sind als im restlichen Land und sich entsprechend kleiden (für Motorradfahrer ist das hier trotzdem das Paradies).</p>
<p><strong>Sehenswürdigkeiten im Doi Inthanon Nationalpark</strong><br />
Im Gegensatz zu vielen Nationalparks, wie wir sie kennen, wird in den thailändischen durchaus gewohnt, gearbeitet und gelebt. Ban Mong Khun Klang ist ein Dorf der Hmong mit einer spektakulären Aussicht und einem seltsamen Brauch: die Bewohner bauen Anfang des Jahres eine eigene Form von Seifenkisten und machen damit halsbrecherische Rennen.<br />
Am Berg befinden sich große, zu Ehren verschiedener Herrscher errichtete Chedis, es gibt Restaurants, das Militär nutzt die Höhenlage für verschiedene Spähanlagen, es gibt ein Informationszentrum, gute Restaurants und durchaus anspruchsvolle Bungalows, die zur Übernachtung einladen. </p>
<p><strong>Atemberaubende Natur im Doi Inthanon Nationalpark</strong><br />
Gleich am Eingang des Parks kann man den Wasserfall Mae Klang bewundern. Es gibt ganze acht Wasserfälle am Inthanon, der Wachiratan stürzt 50 Meter in die Tiefe, hier kann man sich verpflegen und, bei Bedarf, auch abseilen. Der eigentliche Schatz des Parks ist die Natur. Ornithologen können in den verschiedenen Vegetationsebenen 362 Vogelarten beobachten – wobei die Zahl sicher nicht in Stein gemeißelt ist.</p>
<p>Der Doi Inthanon Nationalpark hat ein Hochmoor, das über einen mehrere hundert Meter langen und als Naturlehrpfad angelegten Steg durchwandert werden kann, der Park beherbergt 75 Säugetierarten, aber wer nicht wirklich viel Zeit in ihm einplant, wird maximal eine Winzigkeit von Bruchteil selbst zu Gesicht bekommen.</p>
<p><strong>… und die Aussicht vom Doi Inthanon</strong><br />
Wenn der Doi Inthanon eine Schwäche hat, dann ist es die, dass seine Spitze eigentlich immer in dichtem Nebel liegt. Nur ganz selten hat man von oben die Aussicht, die man sich erträumt, als beste Reisezeit gilt der Februar – wofür auch die Hmong und Karen sorgen. Trotzdem ist der Berg immer seinen Eintritt wert.</p>
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		<title>Chiang Rai – Goldenes Dreieck &amp; Mae Sai</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:54:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum Mythos Südostasien gehört das Goldene Dreieck wie Hüttengaudi in die Alpen. Gleichsam gruselig und anziehend, betörend schön wie rätselhaft, offen für Besuche aber doch unnahbar findet man dort, wo Laos, Myanmar und Thailand aufeinandertreffen, eine Region, die die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte auf seine ganz eigene Art mitbestimmt hat. Im Goldenen Dreieck wird Schlafmohn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Mythos Südostasien gehört das Goldene Dreieck wie Hüttengaudi in die Alpen. Gleichsam gruselig und anziehend, betörend schön wie rätselhaft, offen für Besuche aber doch unnahbar findet man dort, wo Laos, Myanmar und Thailand aufeinandertreffen, eine Region, die die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte auf seine ganz eigene Art mitbestimmt hat. <span id="more-438"></span></p>
<p>Im Goldenen Dreieck wird Schlafmohn angebaut, zu Opium verarbeitet, schon traditionell exportiert und lange Zeit stammte von hier der Großteil des weltweiten Heroins. Es wäre aber nicht richtig, die Provinz Chiang Rai darauf zu reduzieren. Sie ist wunderschön, eine verwunschene Berglandschaft und von uralten, wichtiger Handelsrouten bestimmt. Tief gelegene Flüsse und hohe Berge bieten spektakuläre Kontraste.</p>
<div id="attachment_439" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/goldenes-dreieck.jpg" alt="Goldenes Dreieck " title="Goldenes Dreieck " width="586" height="338" class="size-full wp-image-439" /><p class="wp-caption-text">Goldenes Dreieck </p></div>
<p><strong>Chiang Rai</strong><br />
Die Stadt Chiang Rai liegt am Ufer des Maenam Kok, über den nahen Mekong ist die Provinz mit Yunnan in China, mit Myanmar, Laos, Kambodscha und auch Vietnam verbunden. Chiang Rai selbst ist eine Gründung aus der Frühzeit des Königreiches von Lan Na. Sein Gründer, Mengrai, schuf den Ort über einer Siedlung von Mon und Lawa, die wichtigere aber spätere Gründung war wohl Chiang Mai in der gleichnamigen Nachbarsprovinz, wohin sich dann auch die Macht verlagerte.</p>
<p>Die Gegend ist stark landwirtschaftlich geprägt, Chiang Rai ihr schmuckes Zentrum mit einigen guten Restaurants, noch besseren Cafés (der Kaffee kommt direkt aus der Umgebung, Tee wird hier ebenfalls angebaut) guten Unterkünften, Reisebüros, die Touren durch die nähere und weitere Umgebung anbieten, Märkten, verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten für Touristen und wirklich erstaunlichen Sehenswürdigkeiten. Der Smaragd-Buddha ist das Heiligtum der Nation Thailand. Seine Legende beginnt in Chiang Rai und dort stand bzw. saß er im Wat Phra Kaeo Don Tao und dort befindet sich heute auch wieder ein sehr wertvoller Buddha – der aber bewusst nicht als Replik angefertigt wurde. </p>
<p>Der Wat Phra That Doi Chom Thong ist älter als die Stadt, soll bereits ein heiliger Ort gewesen sein, bevor es den Buddhismus in der Region gab, er ist der Ort, den Mengrai zur Gründung seiner Stadt brauchte, eine Hügellage mit freier Sicht auf den Fluss, Chiang Rai hat aber noch weitere Wats, die auf Besucher warten und die Nähe zu Chiang Mai verdeutlichen. </p>
<p><strong>Chiang Rai und Umgebung</strong><br />
Typisch für die Provinz Chiang Rai sind die vielen Kulturen, die hier miteinander leben. Alte Bergvölker, chinesische Migranten, die Grenznähe, der Mekong und die gleichzeitige Abgelegenheit in der Höhe machen es möglich. Das kleine Mae Salong, das chinesische Städtchen, ist ein Pflichtbesuch. Die Siedlung ist von geflüchteten chinesischen Soldaten errichtet worden, die hier in den 60er Jahren Exil gewährt bekamen.</p>
<p>Der auch: weißer als der Dom von Mailand, ornamentenreich wie ein gotisches Gotteshaus und so anziehend modern wie die Sagrada Família von Antoni Gaudí in Barcelona ist der Wat Rong Khun, in den späten 90ern des 20. Jahrhunderts vom thailändischen Architekten Chalermchai Kositpipat entworfen und seitdem im Bau befindlicher Tempel.<br />
In Chiang Rai lässt sich hervorragend wandern. Es gibt winzige Dörfer, spannende Routen, allerdings auch immer wieder auftretende Grenzkonflikte und Probleme mit Schmugglern. Daher sollten Urlauber, die Trekkingtouren machen möchten (das geht übrigens auch hervorragend mit dem geländegängigen Fahrrad) zuvor Informationen über die aktuelle Lage einholen. </p>
<p><strong>Mae Sai</strong><br />
Ein guter Startpunkt für Touren durch die Grenzregion und das Goldene Dreieck ist das kleine Mae Sai am nördlichsten Zipfel Thailands. Hier gibt es den Wat Phra That Doi Wao und der Ort gehört zu den populärsten Übergängen ins Nachbarland Myanmar – wenn es denn die politische Lage erlaubt. Ebenfalls spektakulär ist Tham Luang, ein Reihe von Höhlen in der Nähe von Mae Sai. </p>
<p><strong>Auf nach in die Nachbarländer</strong><br />
Ein sehr reizvoller Trip von Chiang Rai aus ist jener nach Yunnan. Diese Route ist für Ethnologen besonders interessant, weil viele der Völker Südostasiens in umgekehrter Richtung in die Länder eingewandert sind. Die Thai, aber auch die Shan kommen ursprünglich aus der chinesischen Provinz, heißt es zumindest, aber auch viel später, beispielsweise zu Zeiten des Kommunismus in der Volksrepublik, gab es immer wieder viele Menschen, die so nach Thailand und die Nachbarländer kamen.<br />
Von Chiang Saen aus, diesem uralten Siedlungs- und Handelsplatz der Menschen, kommt man, wenn man sich ein Visum besorgt hat, nach China. Ein bekannter Grenzübergang nach Laos ist jener in Chiang Khong, etwa 50 Kilometer den sich windenden Mekong hinab. </p>
<p><strong>Anreise und Mobilität</strong><br />
Wer nicht über den Mekong nach Chiang Rai kommt, der hat zwei Möglichkeiten. Entweder kommt man über den nahen Flughafen von Chiang Mai oder, häufiger, aus Bangkok oder aber man fährt (meist) die Nachbarmetropole mit dem Bus an. Mehr als 260 Kilometer sind es von Chiang Mai nach Chiang Rai, wer direkt von Chiang Rai nach Bangkok will, hat mehr als 800 Kilometer vor sich (kommt auf der kürzesten Route aber nicht durch Chiang Mai). </p>
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		<title>Chiang Mai</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer in den Norden Thailands will, kommt um Chiang Mai kaum herum. Es ist die größte Stadt des Nordens, eine alte Königsstadt, eine junge Studentenstadt, eine Mischung aus Prunk- und Zweckbauten, aus Märkten und Shops, aus WLANs in überragender Bergkulisse und der Ort, der aufgrund seines Flughafens einfach bequem angeflogen und von dem aus dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in den Norden Thailands will, kommt um Chiang Mai kaum herum. Es ist die größte Stadt des Nordens, eine alte Königsstadt, eine junge Studentenstadt, eine Mischung aus Prunk- und Zweckbauten, aus Märkten und Shops, aus WLANs in überragender Bergkulisse und der Ort, der aufgrund seines Flughafens einfach bequem angeflogen und von dem aus dann die touristische Eroberung des hohen Nordens gestartet werden kann.<span id="more-435"></span></p>
<p><strong>Geschichte Chiang Mais</strong><br />
Chiang Mai ist eine Planstadt des 13. Jahrhunderts. Der berühmte König Mengrai, Herrscher (und Gründer) von Lan Na, Gründer von Chiang Rai, ließ am Fluss Ping und unter den mächtigen Bergen Doi Pui und Doi Suthep eine ihm würdige Residenz errichten, deren erste Befestigung auch noch heute in Teilen zu sehen ist. </p>
<div id="attachment_436" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/Wat-Chieng-Mun.jpg" alt="Wat Chieng Mun" title="Wat Chieng Mun" width="586" height="338" class="size-full wp-image-436" /><p class="wp-caption-text">Wat Chieng Mun</p></div>
<p>Es war eine wilde Zeit. Die Mongolen wurden zurückgeschlagen (was sonst wirklich nur sehr wenigen gelang), es mussten Allianzen mit den Nachbarn Südostasiens, mit den Birmanen beispielsweise, später mit dem aufblühenden Reich Sukothai geschlossen werden, bis zum 15. Jahrhundert konnte Chiang Mai wachsen (beispielsweise bis an die Grenzen von Laos) und gedeihen (als Pflegerin der ältesten Traditionen des Buddhismus).</p>
<p>Im 16. Jahrhundert gemeindeten die Birmanen Chiang Mai ein, mehr als 200 Jahre später, im 18. Jahrhundert, am Ende von Ayutthaya, dem inzwischen entscheidenden Faktor im Süden, wurde Birma derart umfassend in den Westen gedrängt, dass Chiang Mai, wo sich ein Marionetten-Lan-Na erhalten hatte, als eine Art eigenständige Provinz, später als gewöhnliche Provinz in Siam eingegliedert.</p>
<p>Dass Chiang Mai seinen heutigen Status als Zentrum des Nordens hat, liegt auch daran, dass es neben Touristen, die natürlich wirtschaftlich nicht zu verachten sind, ein staatliches Interesse daran gab und gibt, den Norden in die Moderne mitzunehmen, dessen traditionelle Handelsgüter auf den Weltmärkten nicht mehr sehr gefragt werden oder anderswo billiger resp. effektiver oder kundennäher hergestellt – und außerdem gab es im aktuellen Jahrtausend einen leicht kleptokratisch und tyrannisch veranlagten Ministerpräsidenten, der von hier kam und sich zum Ziel gesetzt hatte, hier das Fundament für die Zukunft des Landes zu legen.</p>
<p><strong>Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai</strong><br />
Chiang Mai hat eine Menge Tempel, man spricht von 200, darunter der Wat Chiang Man, der noch aus der Zeit Mengrais stammen soll. Wat Phra Singh mit seinem Löwenbuddha wird von nahezu jedem Touristen besichtigt, wichtig ist auch der Wat Chedi Luang, in dem sich die wechselvolle Geschichte der Stadt in Narben und Reparaturbemühungen eingezeichnet hat.</p>
<p>Die Tha Phae ist eine kleine Schlenderei wert, ohnehin muss die Altstadt durchschlendert werden, es sind die verschiedenen Märkte der Stadt, die das Flair bestimmen, die Wats, die Universität, die (vielen guten) Museen, die pragmatische Mischung aus wunderschöner alter Bausubstanz und neuen Zweckbauten.</p>
<p>Zu erster Kategorie gehört ein Schatz etwas nördlich des alten Zentrums: der Wat Jet Yot. Im 15. Jahrhundert hat hier ein wichtiges Zusammentreffen der wichtigsten Würdenträger des Theravada-Buddhismus statt, achtes Konzil genannt. Diese Konzile sind äußerst selten (wir kennen das von den Katholiken, die hatten im letzten Jahrtausend drei), bei solchen Veranstaltungen kommen die ganz heißen Themen auf den Tisch, die Buddhisten haben nach offizieller Zählung keine acht Konzils abgehalten. Die wichtigen buddhistischen Treffen fanden bis in die Neuzeit so gut wie alle auf dem indischen Subkontinent statt, dass es hier im Norden des heutigen Thailands so früh schon große, einen Jahreszyklus andauernde Zusammenkünfte hoher Würdenträger gab, zeigt die große Bedeutung Chiang Mais für die damalige Zeit.</p>
<p><strong>Unternehmungen in und um Chiang Mai</strong><br />
Für Mitentspanner: viele Bürger Chiang Mais machen es sich an ihren freien Tagen am Stausee von Huay Teung Thao gemütlich. Hier kann man kleine hausbootartige Gefährte mieten und lokale Spezialitäten versuchen, Spezialitäten von der Sorte, die sich wie eklige Mutproben anhören, wenn man sie in Europa erzählt bekommt, die aber nach einigen Versuchen wirklich lecker sein können. </p>
<p>Chiang Mai ist modern, und zwar auf eine Art, die das Alte schätzt und durch das Neue ergänzt. Das kann man lernen. Der Ort ist bekannt für sein reiches Lehrangebot, an dem auch Besucher teilhaben können. Ob als Sprach- oder Kochschüler, als Meditationsschüler, Massageschüler, als Feldforscher in den Werkstätten der Handwerker oder als ihr feilschender Gegenspieler: man verlässt Chiang Mai in der Regel klüger, als man reingekommen ist. Es gibt übrigens ein sehr anständiges Angebot an Restaurants und Bars, das braucht eine Stadt einfach, die Künstler und Denker anzieht – wie auch den großartigen Nachtmarkt von Chiang Mai.</p>
<p>Interessant ist das Shoppingangebot auch um Chiang Mai herum. Schirme (und andere Basteleien) in Bo Sang, Seide und Baumwolle in Kamphaeng, Möbel und Antiquitäten in Hang Dong, Wasserbüffel in San Pa Thong … Auch Händler kommen aus dem ganzen Land in diese Stadt, um Schätze zu heben, zum einen oder anderen Schnäppchen lassen sich die meisten Besucher überreden, solange noch Luft im Koffer ist.</p>
<p>Eine Besonderheit ist sicher der durch Baumwipfel gespannter Klettertrail „Flight of the Gibbon“. Der Blickwechsel auf den Regenwald ist nicht nur aus ökologisch-pädagogischer Sicht etwas Wertvolles, neben der Wissensvermittlung (auf einem fünf Kilometer langen Weg durch ein 1.500 Jahre altes Ökosystem geschieht das von selbst) gibt es Abenteuer und im nahen Mae Kampong werden für alle, die einfach noch länger bleiben, klettern und wandern wollen, Übernachtungen angeboten.</p>
<p>Die großen Berger Doi Pui und sein kaum kleinerer Bruder Doi Suthep sind, wie sollte es anders sein, teilweise zu Nationalparks erklärt worden. Neben dem königlichen Winterpalast, dem heiligen, im 14. Jahrhundert errichteten und über die Grenzen des Nordens hinaus berühmten Wat Phra That Doi Suthep und für Besucher geöffnete traditionelle Hmong-Dörfer hat der Park eine Menge Natur zu bieten. Mehrere Klimazonen, unzählige Vogelarten, Trekking- und Mountainbikestrecken, Wasserfälle (natürlich) und übernachten kann man hier auch. Rafting wird auf dem Mae Taeng im Norden der Stadt angeboten. </p>
<p><strong>Eine Unterkunft in Chiang Mai</strong><br />
Chiang Mais Angebot an Unterkünften ist enorm groß, vielfältig und gut. Neben den Sehenswürdigkeiten, die die Stadt eh schon zu bieten hat, sorgen gleich mehrere über das Jahr verteilte und überregional bekannte Feste dafür, dass die Stadt auch den Ansturm extrem vieler Besucher verpackt. Die meisten Hotels sind zweckmäßige Bauten, die Klasse der feineren Hotelketten ist hier vertreten und auch einfache Bettensammlungen in gewöhnlichen Häusern. Da in Chiang Mai viele Menschen studieren, sind die Hotels darauf eingestellt, ihren Gästen besondere Rabatte für längere Aufenthalte zu gewähren. </p>
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		<title>Nordthailand</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:42:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Berg ruft. Eine richtige Thailand-Rundreise sieht zwingend einen Besuch des hohen thailändischen Nordens vor. In den Ausläufern des Himalayas liegt Chiang Mai, die alte Hauptstadt des Königreiches Lan Na, auch heute ist sie noch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region. Auch wenn Chiang Mai lange autonom war, entstand südlich davon, in Sukothai, ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berg ruft. Eine richtige Thailand-Rundreise sieht zwingend einen Besuch des hohen thailändischen Nordens vor. In den Ausläufern des Himalayas liegt Chiang Mai, die alte Hauptstadt des Königreiches Lan Na, auch heute ist sie noch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region.<span id="more-431"></span></p>
<p>Auch wenn Chiang Mai lange autonom war, entstand südlich davon, in Sukothai, ein für das heutige Thailand entscheidendes Reich. Hier liegt die Wiege der Nation, viele Stellschrauben sind hier gedreht worden und die Ruinen des herrschaftlichen Sitzes sind eine der UNESCO-Weltkulturerbestätten des Landes.</p>
<div id="attachment_432" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/Loi-Krathong-in-chiang-mai.jpg" alt="Loi Krathong in Chiang Mai" title="Loi Krathong in Chiang Mai" width="586" height="338" class="size-full wp-image-432" /><p class="wp-caption-text">Loi Krathong in Chiang Mai</p></div>
<p>Der Norden ist eh für geschichtlich und kulturell Interessierte da – und für Abenteurer, Backpacker und Trekkingfreunde bietet die Region eine Menge. Auf den großen, in den Süden fließenden Flüssen können Mutige raften oder Floßfahrten buchen.</p>
<p>Zahlreiche Nationalparks gibt es in Nordthailand, im Gegensatz zum richtigen Himalaya sind die Berge geradezu klein, die Landschaft zeigt sich aber absolut spektakulär. Wasserfälle, Thermalquellen und Höhlen, seltene Tiere und Pflanzen, alte Teakholzhandelsstädte wie Lampang, kleine Bergvölker, chinesische Gemeinden und manche Ethnie hat sich hierhin gerettet und die eigene tradierte Kultur bewahrt. </p>
<p>Thailand ist ein weltweites Urlaubsziel, aber hier im Norden verteilen sich die Besucherströme meist hervorragend. Eine Stadt wie Lamphun, uralte Gründung, konnte ihren Charme im Schatten von Chiang Mai sehr gut konservieren. </p>
<p>Wie aberwitzig vielfältig die Gesellschaft des Nordens ist, lässt sich in Chiang Rai mit Händen greifen. Der Einfluss äußerer Mächte, die wechselhafte innere Struktur und die lange Geschichte sind dafür verantwortlich, dass der Norden, heute ohne Königshaus, gleich mehrere alte Herrschersitze vorweisen kann. </p>
<p>Und dann gibt es noch so abgeschiedene Provinzen wie Nan mit seiner ganz eigenen Bevölkerungszusammensetzung, einer langen Zugehörigkeit zum heutigen Myanmar und der Nähe zu Laos. In Tak, im Südwesten lang an die Grenze zu Myanmar geschmiegt, lässt sich der Einfluss des Nachbarlandes bis heute deutlich spüren. Man kann hier hervorragend wandern, ein faszinierendes, eingespieltes Vielvölkergemisch erleben und wer einmal in Mae Sot war, der bleibt länger oder kommt in der Regel wieder. </p>
<p>Und dann gibt es im äußersten Nordwesten noch Mae Hong Son. Immer Grenzregion und (aus der Sicht aus der Ferne Herrschender) Niemandsland, gab es angeblich so gut wie nie Grund, sich um diese Region zu streiten, was ihr einerseits ein Dasein in Ruhe und Abgeschiedenheit ermöglichte und ihr immer wieder (wie viele Teile des Nordens) den Status einer Zuflucht für Flüchtende einbrachte. Die Natur ist so schön, dass man ihr applaudieren möchte und wer feiern will, der geht nach Pai. Oder Chiang Mai. Oder …</p>
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		<title>Prasat Phanom Rung</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:33:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die alten Khmer hatten wirklich ein Händchen für den großen Auftritt. Angkor Wats kleiner Bruder liegt auf einem erloschenen Vulkan in der Provinz Buriram, die Hauptstadt der Region liegt etwa 50 Kilometer Richtung Norden, im Süden beginnt Kambodscha. Phanom Rung ist eine Tempelanlage, hoch über den fruchtbaren Ebenen der Region, einen phänomenalen Ausblick gewährend. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alten Khmer hatten wirklich ein Händchen für den großen Auftritt. Angkor Wats kleiner Bruder liegt auf einem erloschenen Vulkan in der Provinz Buriram, die Hauptstadt der Region liegt etwa 50 Kilometer Richtung Norden, im Süden beginnt Kambodscha. Phanom Rung ist eine Tempelanlage, hoch über den fruchtbaren Ebenen der Region, einen phänomenalen Ausblick gewährend.<span id="more-427"></span></p>
<p>Der Gebäudekomplex wurde zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert geplant und ausgebaut, die Ruinen wurden dann ab den 70er Jahren des 20. Jahrhundert vom Staat sorgfältig restauriert und sind wahrscheinlich der beeindruckenste Khmer-Bau auf thailändischem Boden. </p>
<div id="attachment_429" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/Phanom-Rung1.jpg" alt="Prasat Phanom Rung" title="Prasat Phanom Rung" width="586" height="338" class="size-full wp-image-429" /><p class="wp-caption-text">Prasat Phanom Rung</p></div>
<p>Der Palast aus Stein auf dem Berg Phnom Rung ist sehr auffällig gelegen, schon die Chenla, eine alte Kultur vor dem Khmerreich Angkor, dessen Staats- und Gesellschaftsstruktur streng und ausschließlich um Tempel organisiert gewesen sein soll, haben hier ihren indischen Gottheiten gehuldigt.</p>
<p>Die Tempelanlage von Phanom Rung ist weit genug weg von den großen Touristenströmen, um unter der Woche einen wirklich besinnlichen Eindruck zu machen. Hinzu kommt eine Erhabenheit, die dem Besucher einiges an Demut abverlangt. </p>
<p>Gewaltige, breite, höher gelegte Treppen, Aufgänge und Brücken führen hinauf zum Heiligtum, am heiliggesprochenen Kratersee vorbei, die Anlage ist Richtung Osten, also Richtung Angkor ausgerichtet und durch ihre 15 Portale scheint die Sonne an wenigen Tagen im Jahr exakt (03. bis 05. April und 08. bis 10. September bei Aufgang, 05. bis 07. März und 05. bis 07. Oktober bei Untergang).</p>
<p>Der Prasat Phanom Rung hat den offiziellen Status eines historischen Parks, auch ein Status als UNESCO-Weltkulturerbe ist beantragt. Von 300 Tempelruinen des alten Khmerreiches im Nordosten Thailands weiß man, Phanom Rung, aber auch der Prasat Meuang Tam, wenige Kilometer vom großen Tempel entfernt gehören zu den Sehenswürdigkeiten dieser Epoche in dieser Region, die zu einer Khmer Culture Route verbunden werden, die beim Besuch des Landstriches unbedingt zumindest zum Teil abgefahren werden sollte – wobei hier die Fahrt durch landwirtschaftliche Anbauflächen und über mittelmäßig bis schlecht ausgebaute Wege durchaus abenteuerlich sein kann. </p>
<p>Ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckungsreise durch die Reste des Reichs der Khmer in Thailand ist Nang Rong, eine zentral gelegene Kleinstadt in Buriram, die einige hübsche Unterkünfte besitzt, von denen aus auch Touren angeboten werden. Etwas mehr als 300 Kilometer sind es nach Bangkok, Surin ist nah, Kambodscha ist nah, von hier aus lässt sich der schöne, nicht gerade reiche und in Teilen auch zwischen den angrenzenden Staaten umstrittene Nordosten des Landes erkunden.</p>
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		<title>Khao Yai Nationalpark</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:23:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Khao Yai Nationalpark ist der größte, älteste und in vieler Hinsicht schönste Nationalpark Thailands. Das Meer fehlt. Wer einwendet, dass nichts in Thailand am schönsten sein kann, wenn es keine Korallen hat und keinen Traumstrand, der hat seine Gründe, sollte aber auf folgendes Gegenargument eingehen: als man Ende der 90er Jahre in der Andamanensee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Khao Yai Nationalpark ist der größte, älteste und in vieler Hinsicht schönste Nationalpark Thailands. Das Meer fehlt. Wer einwendet, dass nichts in Thailand am schönsten sein kann, wenn es keine Korallen hat und keinen Traumstrand, der hat seine Gründe, sollte aber auf folgendes Gegenargument eingehen: als man Ende der 90er Jahre in der Andamanensee „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio drehte und einen Wasserfall suchte, spektakulär genug, um eine glaubwürdige Mutprobe zu zeigen, fand man ihn nicht in direkter Umgebung des Maya Beach auf Ko Phi Phi Leh, sondern – erraten.<span id="more-424"></span></p>
<p>Dieser weltberühmte Wasserfall liegt hier (ebenso wie viele weitere und auch Höhlen), im Khao Yai Nationalpark, und dieser Ort, für den ein komplettes Hollywood-Filmteam über hunderte von Kilometer durch das ganze Land gekarrt werden musste, ist längst nicht die Hauptattraktion. </p>
<div id="attachment_425" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/Khao-Yai-Nationalpark.jpg" alt="Khao Yai Nationalpark" title="Khao Yai Nationalpark" width="586" height="338" class="size-full wp-image-425" /><p class="wp-caption-text">Khao Yai Nationalpark</p></div>
<p><strong>Das Gelände</strong><br />
Das Gelände des Nationalparks ist klug gewählt. Von 100 Metern über dem Meeresspiegel zieht es sich bis zu 1.351 Metern hinauf, die höchste Erhebung ist der Khao Rom. Ein Großteil des Parks liegt in der Provinz Nakhon Ratchasima im Westen des Isaan, in der Umgebung gibt es zahlreiche archäologische Fundstellen, die relative Nähe zu Bangkok zieht ein Maximum an Gästen an und durch die großen Höhenunterschiede vereint der Khao Yai Nationalpark einen beachtlichen Teil der in Thailand vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt in sich. Man spricht von bis zu 80 % jener Arten, die irgendwo in Thailand leben. </p>
<p><strong>Boonsong Lekakun</strong><br />
Die Natur Thailands wurde über Jahrhunderte gnadenlos geplündert. Die Plantagenbesitzer, Händler, Jäger und Jäger von Boden- und Kulturschätzen scherten sich nicht um Nachhaltigkeit. In den 50er Jahren gab es erste Ideen, nach geeigneten Plätzen für Schutzgebiete zu suchen, dabei tat sich Boonsong Lekakun besonders hervor.<br />
Thailands berühmtester Naturschützer gründete eine Schutzorganisation und kämpfte über viele Jahre durch konsequente Öffentlichkeitsarbeit für den Schutz der Natur und konnte schließlich höchste Regierungsstellen für sein Anliegen gewinnen. 1962 wurde der Khao Yai Nationalpark auf sein Betreiben eingerichtet und ihm ist es auch zu verdanken, dass Thailand heute den größten Anteil der Landfläche aller südostasiatischen Staaten als Schutzgebiete ausgeschrieben hat. </p>
<p><strong>Vegetation</strong><br />
Gleich fünf Vegetationszonen finden sich im Khao Yai Nationalpark. Trockene Mischlaubwälder, immergrüne Trockenwälder, tropische Regenwälder, immergrüne Bergwälder und eine Form von Grassteppe können hier erlebt werden, es gibt den größten geschützte Monsunwald auf dem Kontinent und garniert wird das in der Regenzeit mit unfassbar vielen blühenden Orchideen. </p>
<p><strong>Tierwelt</strong><br />
Theoretisch müsste man im Park selbst Tiger sehen können, die haben aber Besseres zu tun als sich mit Menschen zu beschäftigen. Es gibt Nashornvögel im Wald, und zwar gleich mehrere Unterarten, etwa 300 wildlebende Elefanten, Gibbons, Fledermäuse und zahllose erstaunlich große Spinnen, Blutegel, viele Insekten, seltene Urrinder, Wasserbüffel, Hirsche, Antilopen … An Säugetieren soll es allein mehr als 70 Arten geben. Da der Khao Yai Nationalpark mehrere Schwesterparks in der Umgebung hat, liegt die Anzahl zusammengerechnet noch wesentlich höher. </p>
<p><strong>Routen und Erlebnisse im Park</strong><br />
Der Nationalpark ist der am meisten besuchte in ganz Thailand und besitzt eine entsprechende Infrastruktur. Es werden zahlreiche unterschiedliche Touren angeboten, oft in Kombination mit Übernachtung am Park, damit das Erlebnis mit der erwachenden Natur beginnen kann, es gibt mehrere 100 Kilometer Trails, wobei man sich da dem Großwild und vor allen Dingen auch der Elefanten bedient, deren Pfade einfach mitgenutzt werden. </p>
<p>Die Organisation des Parks ist gut, die Angestellten sprechen häufig Englisch und besonders an den Zufahrten zum Park kann man sich hervorragend verpflegen. Es ist aufgrund der Höhe etwas kühler im Park als in der Umgebung, das sollte bei der Ausrüstung bedacht werden und wer touren durch den Dschungel macht, braucht festes Schuhwerk und lange Hosen – wegen der Blutegel. </p>
<p><strong>Lage, Anfahrt &#038; Übernachtung</strong><br />
Etwas mehr als zwei Autostunden von Bangkok entfernt, ist der Park für alle, die nicht selbst mit dem Auto kommen, am besten mit dem Bus zu erreichen. Pak Chong ist der wichtige Halt, von dem man zum Nordeingang des Parkes kommt. </p>
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		<title>Der Isaan</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:20:22 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Nord-Osten Thailands]]></category>

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		<description><![CDATA[Rauer, staubiger, schöner Isaan. Der Blick auf eine Landkarte genügt für die Überzeugung, dass es sich hier um einen ganz eigenen Teil Thailands handelt. Im Westen durch Gebirge zum restlichen Land, im Norden und Osten von Laos, im Süden von Kambodscha begrenzt liegt hier eine uralte Kulturlandschaft mit mehr als 20 Millionen Einwohnern. Es wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rauer, staubiger, schöner Isaan. Der Blick auf eine Landkarte genügt für die Überzeugung, dass es sich hier um einen ganz eigenen Teil Thailands handelt. Im Westen durch Gebirge zum restlichen Land, im Norden und Osten von Laos, im Süden von Kambodscha begrenzt liegt hier eine uralte Kulturlandschaft mit mehr als 20 Millionen Einwohnern.<br />
Es wird überwiegend Isaan gesprochen, eine dem Laotischen ähnelnde Sprache, auch Kambodschanisch hat einen großen Einfluss im Süden der Region, was sich auch in zahlreichen Kulturschätzen zeigt, großartigen Ausgrabungsstätten, deren Besichtigung über die Khmer Culture Route sehr zu empfehlen ist.<span id="more-421"></span></p>
<p>Die landwirtschaftlichen sind Nutzflächen groß, der Boden gilt als ausgemergelt und nicht besonders ertragreich, was auch daran liegt, dass es ehemalige Waldgebiete waren, die einen Großteil des ökologischen Schatzes ausmachten und die inzwischen fehlen. Es gibt eine große Landflucht, auch in die Touristengebiete des thailändischen Südens, wo nicht wenige der Frauen Isaans ihre Körper feilbieten.</p>
<div id="attachment_422" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/bauer-im-isaan.jpg" alt="Bauer im Isaan" title="Bauer im Isaan" width="586" height="338" class="size-full wp-image-422" /><p class="wp-caption-text">Bauer im Isaan</p></div>
<p>Der Isaan besteht zum landschaftlich überwiegend aus der Khorat-Hochebene, die sich in Richtung Mekong neigt und auch weil er nicht zu den touristischen Hotspots des Landes gehört, hat der Isaan viele internationale Freunde, die schwören, hier noch das „echte“ Thailand kennengelernt zu haben. </p>
<p>Die Gastfreundschaft hier ist tatsächlich entwaffnend, es gibt eigene rauschende Feste auf einem Gebiet, in dem schon vor weit mehr als 5.000 Jahren Kulturen geblüht haben. Zahlreiche Ausgrabungen belegen, dass hier zivilisatorische Meilensteine gelangen, Jahrtausende, bevor die Thai überhaupt in der Gegend waren, lange prägten Khmer die Kultur, die frühen Reiche der Thai, etwa Ayutthaya, etablierten sich überwiegend im Westen, im Einfluss europäischer Kolonialherren entstanden dann allmählich die Grenzen, wie wir sie heute kennen. </p>
<p>Der Isaan galt im 20. Jahrhundert lange als kommunistische Hochburg, viele Ortskundige beteuern aber, dass die rebellische Ader der Menschen hier in der Vergangenheit oft aus politischen Gründen überzeichnet wurde. Der Isaan hat – im Vergleich zum restlichen Thailand – aber sehr wohl immer noch ein sehr niedriges Durchschnittseinkommen und die wahrscheinlich extremsten Witterungsbedingungen des Landes. Hier kann es heiß, aber auch empfindlich kalt werden und es gibt harte, für Thailand ungewöhnlich harte Trockenperioden. </p>
<p>Leicht gewellt liegt der Isaan da, an den Seiten beachtliche Höhenzüge, der Mekong, ist Grenzfluss, der verzweigte Fluss Mun durchfließt über mehr als 600 Kilometer die Landschaft, bis er den Mekong bei Khong Chiam speist. Er kommt aus dem Khao-Yai-Nationalpark, dem ältesten und berühmtesten seiner Art in Thailand, der wenige Autostunden von Bangkok entfernt liegt und vielleicht das populärste Ausflugsziel der Region ist. </p>
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		<title>Nord-Osten Thailands</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 19:17:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Nord-Osten Thailands ist anders. Die Nachbarländer Laos und Kambodscha haben einen spürbaren Einfluss auf die Menschen, die Feste, die Sprache und selbst die historischen Baudenkmäler sind hier von den Nachbarn beeinflusst, die Tempel von Phanom Rung und Phimai sind nur zwei Beispiele mehrerer hundert Bauten, die die Khmer im Süden des Nordostens hinterlassen haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nord-Osten Thailands ist anders. Die Nachbarländer Laos und Kambodscha haben einen spürbaren Einfluss auf die Menschen, die Feste, die Sprache und selbst die historischen Baudenkmäler sind hier von den Nachbarn beeinflusst, die Tempel von Phanom Rung und Phimai sind nur zwei Beispiele mehrerer hundert Bauten, die die Khmer im Süden des Nordostens hinterlassen haben.<span id="more-418"></span></p>
<p>Der Mun entspringt im Nationalpark Khao Yai und fließt lange durchs Land, bis er den Mekong speist, der an der Grenze zu Laos entlang fließt und eine direkte Verbindung des Nord-Ostens mit sämtlichen Ländern Südostasiens bildet. </p>
<div id="attachment_419" class="wp-caption alignnone" style="width: 596px"><img src="http://www.entdecke-thailand.net/wp-content/uploads/2012/03/isaan.jpg" alt="Thailänderin im Isaan" title="Thailänderin im Isaan" width="586" height="338" class="size-full wp-image-419" /><p class="wp-caption-text">Thailänderin im Isaan</p></div>
<p>Der Nord-Osten gilt als arm, ist landwirtschaftlich, vom Handwerk, von der Seidenherstellerei geprägt, der Boden ist jedoch nicht sehr ertragreich und das Klima, das höhere und kältere und trockenere Perioden hat als in weiten Teilen des restlichen Landes, erlaubt nur eine Reisernte im Jahr – statt der sonst üblichen zwei.</p>
<p>Die Khorat-Hochebene ist von seiner Fläche fast deckungsgleich mit dem Isaan, wie der Nord-Osten des Landes und seine Bewohner in Thailand heißen, die größte Provinz des Landes ist Nakhon Ratchasima, auch Khorat genannt, und hierhin kommen die meisten der Touristen in den erwähnten Nationalpark.</p>
<p>Es gibt richtigen Dschungel im Nord-Osten Thailands, beeindruckende Zeugnisse uralter Kulturen wie in Phimai oder Ban Prasat, besonders lohnenswert ist diesbezüglich auch ein Besuch der Provinzen Buriram, Surin und Si-Saket. In Surin gibt es jeden November ein riesiges Elefantenfest, das man nicht verpassen sollte, wenn man eh gerade in der Nähe ist.</p>
<p>Nong Khai ist noch eine sehr schöne Provinz des Nordostens, ihre Hauptstadt liegt direkt am Mekong, über den Mekong führt hier eine der ganz wenigen Brücken, einer von mehreren Gründen dafür, dass dieser ein wichtiger Anlaufpunkt für zahlreiche Südostasienreisende ist. </p>
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