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Mein schönes Thailand

Unsere Reise begann am Frankfurter Flughafen. Von hier aus flogen wir mit Gulf Air ca. 12 Stunden ins Land des Lächelns, nach Thailand. In Bangkok angekommen, bezogen wir unser Zimmer in „Chinatown“. Ein Tuc-Tuc Taxi wurde für uns besorgt und wir fuhren zum Hotel. In einem kleinen Restaurant stießen wir zum ersten Mal auf thailändische Küche, Rotes Thai Curry Gaeng Ped Moo, ein Gericht mit, ein Fleischgericht mit Curry. Ich bestellte Entenfleisch dazu. Ich kannte Chinatown von London und New York, doch die Größe dieses Bezirks erstaunte mich. Die schwüle Nacht verbrachten wir in unserem Hotelzimmer.

Am nächsten Morgen schauten wir uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt Bangkok an. Wir besuchten „Big Buddha“ und den Golden Mount Temple, der auch Wat Saket genannt wird. Auch Grand Palace stand auf unserem Programm, die offizielle Residenz der Könige von Siam. Ein Teil des Palastes ist der Wat Phra Kaeo, der Palast des Smaragd-Buddhas. Wir suchten ein Touristencenter auf und buchten für den gleichen Abend eine Fahr nach Chiang Mai, ins goldene Dreieck. Die Thaifrauen mit großen Turbanen standen vor der Bushaltestelle. Das Fahrzeug fuhr durch die Nacht und ich verschlief die meiste Zeit. Auch meine Mutter schlief ein und so kamen wir nach einigen Stunden Fahrt am frühen Morgen im Norden des Landes an. Gegen 5 Uhr erreichten wir unser Ziel und machten einen Abstecher auf den Nachtmarkt, der noch offen hatte. Die Sonne ging hinter den Bergen auf, als wir über den Markt schlenderten und die tollen Gerüche und Farben aufnahmen. Gewürze aus dem Osten verstreuten ihre Gerüche und auch Seide aus China gab es auch ziemlich viel, in allen Farben. Gegen 8 Uhr kamen wir in unserem Hotelzimmer an und schliefen einige Stunden. Nach dem Mittagessen machten wir uns nun auf den Weg zu den bekannten Tempeln des Ortes, der die Rose des Nordens genannt wird. Von den 200 Tempeln, die die Stadt schmückten, schafften wir leider nur drei an diesem Nachmittag.

Bangkok

Bangkok ©TK

Wir besuchten den Wat Chiang Yuen, der nördlich der Altstadt erbaut wurde und als Nationaltempel gilt. Der Wat Suan Dok, der ebenfalls auf dem Programm stand, lag westlich der Altstadt und stammte aus dem 14. Jahrhundert. Am Faszinierendsten fand ich jedoch den Wat Umong, der am Stadtrand lag und einen eigenen kleinen Weiher hatte. Die natürliche Umgebung war einzigartig und ich fütterte die Fische im Weiher mit meinem Frühstücksbrot. Wir blieben eine Nacht in Chian Mai und fuhren auf Safari ins Gebirge. Wir erreichten nach einer wunderschönen Trekking-Tour ein Moung Dorf, in dem wir unser Thailändisches Mittagessen einnahmen. Ich schaute nicht schlecht, als Elefanten durch das Dorf stapften. Die Hütten der Menschen sind armseelig, doch die Bewohner sind glücklich, mit ihrer Familie zusammen zu sein.

Am Nachmittag fuhren wir zu einem Fluss und machten Wildwasserrafting. Der Ausflug hat irre Spaß gemacht und vor allem kenne ich jetzt die Sitten und Bräuche der Thailänder Dorfbewohner. Man kommt sich vor, wie im tiefsten Mittelalter: Feuerstellen in den Hütten, Kissen und Stoffe auf dem Boden, die als Schlafstätte dienen, das alles war sehr interessant und neu für mich.

Am Abend ging unser Flug nach Koh Samui, zur drittgrößten Insel des Landes. Hier verbrachten wir die letzten fünf Tage unseres Urlaubs. Wir fuhren mit einem kleinen Roller an der Küste entlang und entdeckten die Traumstrände der Insel. Diese machen den Bilderbüchern, die ich zu Hause angeschaut hatte, alle Ehre. Direkt im Paradies waren wir gelandet. Am dritten Tag machten wir einen Bootsausflug auf die vorgelagerte kleine Insel Ko Fan. Das Highlight war die 12 Meter hohe Buddha-Statue, die hier 1972 errichtet wurde. Wir flogen nach zehn wunderbaren Tagen und viel Erholung an den Traumstränden vom Samui Airport aus zurück nach Frankfurt.

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