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Thailand – exotisch und chaotisch, einfach unvergesslich

Schon lange habe ich davon geträumt einmal Urlaub in Thailand zu machen. Der östliche Erdteil zieht mich einfach magisch an und als ich endlich genug Geld gespart habe, war ich auch schon im Reisebüro. Damit ich nicht ganz alleine den asiatischen Damen ausgeliefert war, erbarmte sich mein bester Freund mit mir zu kommen. Als Reiseziel wählten wir aber nicht irgendeine thailändische Provinz sondern die Hauptstadt Bangkok.

Der Flug selbst war schon ein Erlebnis für sich, nach zweistündiger Verspätung hob unser Flieger endlich ab und wir sahen den unbequemsten Stunden unseres Lebens entgegen. Eingezwängt in die viel zu kleinen Sitze versuchten wir Schlaf zu finden, wobei uns jedoch die kreischenden Kinder unserer Sitznachbarn hinderten. Das Essen nahmen wir kommentarlos entgegen, abgesehen davon, dass es nach nichts schmeckte konnte man auch gar nicht erkennen was es genau war. Das nächste Mal werde ich lieber ein wenig tiefer in die Tasche greifen und nicht den billigsten Flug nehmen, der angeboten wird.

Am Flughafen von Bangkok wimmelte es nur so von Menschen aller möglichen Nationen. Sobald uns der Bus an unser Hotel gebracht hatte, waren wir uns selbst überlassen. Doch erst mal mussten wir eine Weile schlafen, der Jetlag hatte uns nämlich wider Erwarten doch ganz schön mitgenommen. Ausgeruht standen wir am frühen Abend voller Tatendrang auf und beschlossen erst mal ein wenig die Stadt zu erkunden und uns auf die Suche nach Nahrung zu begeben. Die typisch asiatischen Gerichte, wie beispielsweise fritierte Heuschrecken und Küchenschaben verschmähten wir erst einmal, statt dessen probierten wir gezuckertes Schwein was wirklich sehr lecker. An der nächsten Ecke kauften wir uns dann einen Stadtplan, was, wie sich schon bald zeigte, eine gute Investition war. Denn diese Stadt hat so viel zu bieten, dass man unmöglich alles innerhalb von zwei Wochen sehen kann und Kompromisse eingehen muss. Außerdem kann man so den Tuk-Tuk´s Fahrern zuvor kommen, wenn sie versuchen einen ganz wo anders hinzubringen wo man eigentlich hin will.

Bangkok

Bangkok ©TK

Wir beschlossen die nächsten Tage erst mal Kultur zu tanken und sahen uns in diesen Sinn einige der berühmten Bauwerke an. In Bangkok sind wohl alle Weltreligionen vertreten, dennoch gibt es vor allem viele buddhistische Tempel. Einer davon, der älteste und zweitgrößte in dieser Stadt, der Wat Pho Tempel, hat uns besonders beeindruckt. Umringt von Grabstätten in goldenen und bunten Farben steht der riesige Tempel da und die darin befindliche Buddhafigur ist komplett mit Blattgold überzogen und leuchtet in 15m Höhe. Nach diesem Erlebnis konnte uns nicht einmal mehr der tägliche, dichte Verkehr und Smog schocken, der in Bangkok vorherrscht. So verzaubert waren wir. Die erste Woche verging wie im Flug und die letzten paar Tage verbrachten wir damit Mitbringsel für unsere Lieben und natürlich auch für uns selbst zu besorgen. In unserem Stadtteil wurden an jeder Ecke Kleidung, CD´s und Sachen angeboten, von denen ich nicht mal wusste dass es sie gibt. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass die Höflichkeit der Tahiländer unvergleichbar ist und sich die lieben Deutschen davon ruhig eine Scheibe abschneiden könnten.

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