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Thailand von seiner schönsten Seite

Im vergangenen Jahr baute ich in meine mehrwöchige Asienreise auch rund 10 Tage Aufenthalt in Thailand ein. Von Malaysia aus wählte ich den eher ungewöhnlichen Weg und reiste mit der Fähre an. Man kann von Langkawi (Malaysia) innerhalb von 8 Stunden die Insel Koh Lanta erreichen. Am Hafen angekommen habe ich mich zu einem Hostel fahren lassen, welches ich vorab im Internet schon gebucht hatte. Der Transfer mit einem Roller ist recht günstig.

Autos hingegen fahren hier kaum und auch Taxen gibt es nicht. Für größere Reisegruppen gibt es einige Lieferwagen, die hinten einfach eine Art Anhänger mit sich ziehen, auf dem die Passagiere dann sitzen. Das wunderbare Restaurant, direkt gegenüber von meinem Hostel, hat sich sofort in mein Herz gebrannt und nach dem ersten Besuch dort war ich anschließend jeden weiteren Abend dort. Das Noon Sunset ist eigentlich ein indisches Restaurant, allerdings gibt es dort alle Varianten und im Prinzip internationale und Thaiküche. Das Schöne daran ist, dass man direkt am Meer und damit im Sand sitzen kann. Die Beleuchtung ist minimalistisch und auch wenn das Restaurant am Abend gut gefüllt ist, genießt man hier einfach eine unfassbar romantische Stimmung und kann die nackten Füße in den Sand stecken. Kein Restaurant auf Ko Lanta konnte diesem das Wasser reichen und ich kann es nur empfehlen dort einmal zu essen. Denn – ganz nebenbei – waren die Speisen ausgezeichnet und günstig noch dazu. Insgesamt würde ich mir auch heute wieder auf Koh Lanta dauerhaft einen Roller mieten, denn es gibt wirklich viel zu sehen. Nicht wirklich immer besonders spannende Orte oder Sehenswürdigkeiten, aber die Natur ist an einigen Stellen einfach traumhaft. Den Weg zum Nationalpark, der rund 40 Fahrminuten entfernt war, würde ich mir im Nachhinein allerdins sparen, denn die umliegenden Ausblicke waren deutlich schöner.

Koh Lanta

Koh Lanta ©TK

Ich reiste nach wenigen Tagen mit der Fähre wieder ab und landete auf der Nachbarinsel Koh Phi Phi. Dort ist vor allem am Abend wirklich Highlife und es wimmelt nur so von Supermärkten, Bars und Strandclubs. Das bedingt natürlich auch am Tag, dass man hier eher selten seine Ruhe findet, was auch einfach durch die doch eher spärliche Größe der Insel bedingt ist. Entschädigt wurde ich dafür an meinem zweiten Tag, nachdem ich den anstrengenden Aufstieg zum View Point auf Koh Phi Phi auf mich nahm. Ich wohnte in einem Hostel eh schon beinahe am Anstieg und lief deshalb nur rund 50 Minuten. Wer etwas weiter im Zentrum wohnt, sollte mit einer Anstiegsdauer von einer Stunde rechnen. Allerdings geht es in dieser Stunde permanent bergauf und die Strecke sollte nicht unterschätzt werden. Oben angekommen teilt man sich den Ausblick über die komplette Insel und das umliegende Meer zwar mit vielen anderen Besuchern, aber hier oben herrschte einfach eine tolle Atmosphäre. Dort gibt es sogar einen kleinen Shop mit Getränken (die sicherlich viele Besucher vorab nicht eingepackt hatten und dringend brauchen konnten). Nach vier Tagen war auch mein Aufenthalt hier schon wieder vorbei und ich reiste über Phuket anschließend weiter und beendete meinen Aufenthalt in Thailand.

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