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Geld abheben und Geld wechseln in Bangkok

Während eines Urlaubs in Thailand wird natürlich die einheimische Währung, der Baht, benötigt. Die wirtschaftlich schlechteste Methode ist es, Euros bereits vor dem Urlaub in Österreich oder Deutschland in die thailändische Währung tauschen zu lassen. Sämtliche europäische Geldinstitute bieten den denkbar schlechtesten Kurs an. Doch keine Angst, sobald man in Bangkok gelandet ist gibt es unzählige Möglichkeiten an die thailändische Währung Baht zu gelangen.

Geld wechseln in Bangkok – ein paar Baht für den ersten Tag

Wer am internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok landet, der sollte nicht sofort zur erstbesten Wechselstube gehen, um zum Beispiel das Geld für die Taxifahrt zum Hotel umzutauschen. Generell sind die Kurse an Flughäfen immer um eine Spur schlechter als in anderen Wechselstuben oder Banken. Jedoch gibt es auch am Suvarnabhumi Airport Wechselstuben, die einen durchaus akzeptablen Kurs anbieten – gut genug um die ersten Stunden über die Runden zu kommen.

Dazu muss man sich jedoch in die unteren Stockwerke des Flughafens begeben. Die Urlauber folgen dazu am besten der Beschilderung in Richtung Airport Railway Link. Bevor Sie zu den Stationen der Schnellbahn gelangen sind links und rechts einige Wechselstuben und Bankschalter angesiedelt. Hier befindet sich auch eine kleine Super Rich Filiale, die in der Regel immer mit den besten Wechselkursen punkten kann. Um auch tatsächlich das Meiste aus den Euros herauszuholen lohnt es sich, die paar Wechselstuben zu vergleichen.

ATM in Thailand

ATM in Thailand ©iStockphoto/TkKurikawa

Hier sollte dennoch immer nur das Nötigste gewechselt werden, denn direkt in der Stadt erhalten die Reisenden garantiert mehr Baht für ihre Euros. Für eine Taxifahrt zum Hotel, eine kleine Erfrischung und eine schnelle Mahlzeit reichen meist 50 Euro. Wichtig ist darauf zu achten, dass von den Wechselstuben keine Komission einbehalten wird. Die meisten Money-Exchanges werben jedoch ohnehin mit dem Slogan „No Fee“. Zum Umtauschen von Euros in Baht ist lediglich ein Reisepass und eine Unterschrift nötig – und schon kann der aufregende Urlaub in Bangkok beginnen.

Geld wechseln in Bangkok – die Suche nach den Super Rich Filialen

Längst ist es kein wohl gehütetes Geheimnis mehr, dass die Wechselstuben-Kette Super Rich die besten Wechselkurse bietet. Diese Filialen in Orange und Grün sind mittlerweile über die ganze Stadt verteilt und sogar in Shopping Malls wie Mega Bangna und der Mall Bang Kapi sind kleine Super Rich Wechselstuben zu finden. Die bekanntesten Filialen befinden sich jedoch in Pratunam, unmittelbar hinter der Anlegestelle der Klong Boote, hinter dem Hauptquartier von Thai Airways und vor dem Terminal 21. Ein wenig Zeit muss man hier jedoch einplanen, gerade die großen Filialen sind immer gut besucht. Man zieht eine Nummer und wartet in der gut klimatisierten Filiale. Auch hier wird zum Wechseln unbedingt ein Reisepass benötigt. Auch eine Unterschrift und der Name des Hotels werden abgefragt.

Viele Wechselstuben in Bangkok

Wer sich nicht auf die Suche nach einer Super Rich Filiale begeben möchte, der hat die Möglichkeit an den vielen Wechselstuben der Stadt Euros in Baht zu tauschen. Gerade in den touristischen Zentren rund um die Sukhumvit und die Silom Road reihen sich die Wechselstuben aneinander. Auch hier wird meist ein Reisepass benötigt und es lohnt sich, die Kurse zu vergleichen. Besonders dann, wenn ein größerer Betrag umgetauscht werden soll.

Geld wechseln in Banken

Auch kann das Geld in den meisten Geldinstituten getauscht werden. Ob Siam Commercial Bank, Bangkok Bank, Kasikorn Bank oder Krung Thai Bank – hier wird gegen Vorlage des Reisepasses gerne Geld gewechselt. Die Kurse sind meist um eine kleine Spur schlechter und es lohnt sich, die Wechselkurse der einzelnen Banken vorab zu vergleichen. Viele Banken in der thailändischen Hauptstadt, vor allem jene Filialen, die sich in Einkaufzentren, den sogenannten Malls befinden, haben auch an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen geöffnet.

Auf keinen Fall sollten die Angebote von Hotels zum Wechseln in Anspruch genommen werden. Hotels bieten immer den denkbar schlechtesten Wechselkurs und gerade in Bangkok sind nach nur wenigen Schritten zahlreiche Alternativen zu finden.

Geld abheben in Bangkok – ATM`s an jeder Straßenecke

Mit einer herkömmlichen Kreditkarte oder einer Bankkarte kann in Thailand an jedem Bankomat, den sogenannten ATM`s Geld behoben werden. Wichtig ist, dass die Karte zuvor vom eigenen Geldinstitut für Thailand freigeschalten wurde. Auch wer denkt, das sei bei seiner Karte und seiner Bank nicht notwendig, sollte sich zur Sicherheit danach erkundigen. Nicht selten passiert es, dass der thailändische Bankautomat kein Geld ausspucken möchte – kein schöner Auftakt für einen entspannten Urlaub.

Die Bankautomaten können per Knopfdruck auf Englisch umgeschalten werden. Die Bedienung ist simpel. Man gibt wie gewohnt den eigenen privaten Pin ein und kann den Geldbetrag wählen. Hier kann selbst der gewünschte Betrag eingegeben werden, oder ein vorgegebener Betrag unter „Fast Cash“ ausgewählt werden. Immer noch fragen viele Automaten vor Abschluss der Transaktion ob der Kunde with oder without conversion fortfahren möchte. Hier ist es wichtig auf den Button „Continue without conversion“ gedrückt wird. Mit der Auswahl der richtigen Methode kann gerade bei hohen Beträgen eine Menge gespart werden. Auch in Hotels oder Restaurants wird häufig gefragt, ob der Betrag in Euro oder Baht abgebucht werden soll. Hier bitte unbedingt immer Baht wählen.

An thailändischen Automaten wird pro Behebung eine Gebühr zwischen 150 Baht und 250 Baht fällig. Bankautomaten der AEON Bank rufen immer die niedrigsten Gebühren auf. Da pro Behebung dieser Betrag fällig wird ist es ratsam lieber weniger oft, dafür höhere Summen abzuheben. Auch von der heimischen Bank sind Gebühren fällig. Diese sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Urlauber sollten sich unbedingt vor Antritt der Reise nach diesen Gebühren erkundigen, um nicht später eine böse Überraschung zu erleben. Generell kommt es immer günstiger mit der Kreditkarte und nicht mit der EC-Karte Geld zu beheben. Wer keine Kreditkarte besitzt, sollte sich vor Reiseantritt zumindest eine sogenannte Prepaid Kreditkarte besorgen. Diese können nach Lust und Laune bestückt werden und werden von beinahe allen Geldinstituten angeboten.

Bezahlen mit Bankkarte und Kreditkarte

Egal ob in Hotels, Restaurants, Shops oder Supermärkten – in Bangkok werden Kreditkarten und EC-Karten gerne akzeptiert. Auf Märkten und an Straßenküchen gilt jedoch der Spruch: „Nur Bares ist Wahres!“.

Geld abheben in Bangkok – was tun im Notfall?

Es kann natürlich vorkommen, dass die Bankkarte verloren geht, kaputt wird oder nicht funktioniert, weil vergessen wurde, sie freizuschalten. Welche Möglichkeiten gibt es nun, damit der Urlaub nicht ins Wasser fällt? Eine Möglichkeit ist Western Union. Dazu ist es von Vorteil, wenn man selbst Zugriff auf Online Banking hat. So kann sich der Urlauber, dem ein Missgeschick passiert ist, selbst Geld in ein beliebiges Land schicken. Das Geld kann bei jedem Institut behoben werden, welches Western Union anbietet. Dazu ist lediglich der Reisepass und die Überweisungsnummer notwendig. Zu bedenken ist jedoch, dass Western Union etwas höhere Überweisungsgebühren aufruft.

Wer ein Bitcoin Wallet und Kryptowährung besitzt, kann sich vor Urlaubsantritt auch ein thailändisches Wallet besorgen. Hier sollten gut 2 Tage zur Verifizierung eingerechnet werden. Von dem thailändischen Bitcoin Wallet können gewünschte Beträge an sämtliche Banken angewiesen werden. Hier kann nun unter Vorlage des Reisepasses und des Überweisungs-Codes Bargeld abgeholt werden. Nach Überweisung der Kryptowährung an eine Bank ist das Geld schon in wenigen Stunden verfügbar. Dieses Service ist innovativ, jedoch sollte es ebenfalls nur im Notfall verwendet werden, da die Abwicklung, so simple sie eigentlich ist, meist etwas holprig abläuft.

Absolute No-gos beim Geldwechseln

Neben Hotels bieten in Bangkok auch viele Geschäfte, häufig vor allem Schneider und Schmuckgeschäfte einen Dienst zum Geldwechseln an. Meist sind die Kurse schlecht und immer wieder tauchen hier Scams, kleine Betrügereien auf. Das heißt, Kunden werden über den Tisch gezogen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der wechselt ausschließlich in zertifizierten Wechselstuben und im Bankinstitut.

Auf keinen Fall sollte Geld einfach auf der Straße gewechselt werden. Es kommt äußerst selten vor, doch gerade in Touristenhochburgen tauchen immer wieder Betrüger auf, die auf offener Straße den Urlaubern sensationell gute Wechselkurse anbieten. Hier sollten sofort alle Alarmglocken zu läuten beginnen. Oft ist das der Auftakt für einen Diebstahl, oder es handelt sich um einen Trickbetrug oder um eine Methode Schwarzgeld in Umlauf zu bringen.

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