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Die südliche Adamanenküste

Die südliche Andamanenküste beginnt auf der Höhe von Phuket landseitig mit der Provinz Krabi, führt über die Trang bis Satun, zu jenem Landstrich, der an Malaysia grenzt. Während Krabi und Phuket die touristischen Drehscheiben der Region sind, wird es gen Süden ruhiger, freier und wenn man es als Naturfreund sagen darf: schöner.

Das ist aber eine Geschmacks- und Definitionsfrage. Die hohen, spektakulären Kalksteinformationen werden Richtung Süden weniger, nicht aber Inseln, das Grün des Dschungels, das Blau des Meeres und die Anzahl der Inseln.

Krabi

Krabi liegt etwa 800 Kilometer von Bangkok entfernt und gehört zu den bekanntesten Urlaubszielen im tiefen Süden Thailands. 130 Inseln liegen vor der Küste, darunter so berühmte wie Ko Phi Phi. Krabi hat das Image des Südens geprägt, hier ist irgendwie alles noch etwas steiler, höher und spektakulärer. Hier gibt es die besten geführten Touren und die feinsten Klettermöglichkeiten. Und man kommt am leichtesten hin.

Trang

Trang ist ein beliebtes Urlaubsziel für alle, denen es in Phuket und Krabi zu voll ist – aber das sind auch schon ziemlich viele. Im Hinterland gibt es Wald, Höhlen und Wasserfälle, der Küste sind Inseln vorgelagert, um die Inseln gibt es vorzügliche Tauch- und Schnorchelgebiete. Das hat man nie für sich allein.

Krabi

Krabi ©TK

Ist aber sehr schön: ein Schmuckstück ist beispielsweise Ko Hai, ein Inselchen, auf dem man unvergleichlich gut ausspannen kann. Die Provinzhauptstadt Trang ist ein guter Ausgangspunkt für die Eroberung der Küstenlinie, der örtliche Flughafen wird von Bangkok aus bedient und am Hafen kann man sich die Eilande aussuchen, das gilt auch für einige zu Krabi gehörende, also der im Norden liegenden Provinz vorgelagerte Inseln.

Teile des Banthat-Gebirges liegen in Trang, es gibt in den Bergen noch einige sehr ursprünglich lebenden Ethnien Thailands und Malaysias, am bekanntesten ist aber wahrscheinlich der Mu-Ko-Phetra-Nationalpark mit seinen 30 Inseln, den sich Trang mit Satun teilt.

Satun

Der tiefe Süden Thailands ist muslimisch geprägt. Die kleine Provinz Satun ist da keine Ausnahme. Die Portugiesen waren hier, die Briten ebenfalls, es gibt eine lange Tradition chinesischer Einwanderer und die längste Zeit gehörte der Landstrich mit seinen zahlreichen vorgelagerten Inseln malaiischen Königreichen an.

Die Landschaft wirkt hier irgendwie weicher als im Norden, sie ist nicht mehr so schroff felsig, es gibt dichte Waldgebiete und viel landwirtschaftliche Nutzflächen. Satun ist Natur pur. Es gibt Höhlen und Wasserfälle und einige bedeutende Naturschutzgebiete. Eine Besonderheit ist der Thale Ban Nationalpark, der südlichste Nationalpark des Landes, 1980 direkt an der Grenze zu Malaysia eingerichtet. Er liegt in den Banthat-Bergen und beherbergt ein Moor mit sehr seltenen und ungewöhnlichen Pflanzen und Tieren.
Wenn man schon ganz im Süden ist, sollte man sich auch die Inselwelt anschauen. Der Nationalpark Tarutao besteht aus einem Seegebiet mit 51 Inseln am Beginn der Straße von Malakka, einem wirklich uralten Piratengebiet, und die Inseln waren lange Zeit Rückzugsgebiet der Seeräuber. Von der Hauptinsel Ko Tarutao, auf der lange Zeit Gefängnisse und Strafkolonien unterhalten wurden, kommt man leicht zur Nachbarinsel Langkawi, die zu Malaysia gehört.

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