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Thailands Inseln

Die thailändischen Inseln locken jedes Jahr tausende Touristen an. Die meisten fliegen nach Ko Samui und Phuket, doch auch die vielen anderen Inseln bieten eine einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.

Erlebnishungrige Urlauber sind auf der Insel Phuket genau richtig. Über zwei Millionen Besucher kommen jedes hierher um die wunderschönen Strände und den Flair einer asiatischen Stadt zu erleben. Die Insel ist 50 mal 20 Kilometer groß und gleichzeitig auch die Größte Thailands. Von einer einzigartigen Schönheit sind die Buchten im Westen des Eilandes. Leider hat hier der Massentourismus seine Spuren längst hinterlassen, wie man zum Beispiel an der Flaniermeile von Patong deutlich erkennen kann. Hier reiht sich Hotel an Hotel und jeden Abend drängeln sich hunderte Touristen durch die engen Gassen.

Auch auf Ko Samui hat der Massentourismus sich breit gemacht. An der Maenam Beach drängeln sich tagsüber Surfer und Sonnenanbeter und am Abend werden heiße Beachpartys gefeiert. Trotzdem lässt sich hier immer noch ein ruhiges Plätzchen finden, wie zum Beispiel am Kilometerlangen Hauptstrand Chaweng Beach. Urlauber schätzen an Ko Samui vor allem das lauwarme und kristallklare Wasser. Doch neben den Sandstränden und dem heißen Nachtleben bietet die Insel bizarre Wasserfälle. Das Wahrzeichen der Insel ist der Big Buddha, eine 15 Meter hohe Buddha Statue.

Etwa 30 Kilometer westlich von Samui liegt der Ang-Thong-Nationalpark. Dahinter verbergen sich 50 kleine Inseln mit einzigartigen Felsformationen. Manche von ihnen sind bis zu 300 Meter hoch. Der gesamte Park ist 250 qkm groß und ein Eldorado für Taucher und Schnorchler.

Phiphi Island

Phiphi Island ©TK

Im Golf von Thailand liegt die Insel Ko Chang. Auch sie lockt mit traumhaften Sandstränden. Leider ist das ruhige Eiland nur zwischen November und April zu erreichen. In der (Regen-) Zeit wird der Fährverkehr wegen der Monsume eingestellt. Ko Chang ist ein beliebtest Reiseziel für junge Leute, die meist am Strand campieren.

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Auch Ko Samet liegt im Golf von Thailand. Die Insel lockt vor allem Thailänder an, da der Fähranleger in nur 5 Stunden und bequem per Bus, von Bangkok aus zu erreichen ist. Hier findet man billige Übernachtungsmöglichkeiten, Kilometerlange Sandstrände und ein gutes Unterhaltungsprogramm. Leider ist die Insel an Feiertagen oder in der Hauptreisezeit meist überfüllt und die Fähren von Ban Phe sind oftmals ausgebucht.

Als absoluter Geheimtipp gelten Ko Samuis Nachbarinseln Ko Phangan und Ko Tao. Die Korallenriffe und atemberaubende Fischgründe locken nicht nur Taucher und Schnorchler an. An der Südost-Spitze der Insel Ko Phangan liegt der Ort Hat Rin. Er zieht einmal im Monat die Massen an, den dann wird entlang der Strände eine Vollmond-Party veranstaltet.

In der Andamanensee liegen die Similan Inseln. Hier warten bizarre Felsen, feinste Sandbuchten und türkisfarbenes Wasser. Taucher schätzen das Inselgebiet, das übrigens auch ein Nationalpark ist, wegen der Korallen und der Vielfalt an Meerestieren. Die Inseln sind von der Patong Beach in Phuket per Dampfer in ungefähr drei Stunden zu erreichen. Bis auf die Hauptinsel Ko Miang sind die Inseln nur auf Tagestouristen eingestellt. Auf Ko Miang findet man auch einige wenige Gästebungalows und es besteht die Möglichkeit ein Zelt zu leihen.

In der Phang-Nga-Bucht liegen die Inseln Ko Lanta, Ko Phi Phi und Khao Phingan. Letztere wurde durch James Bond weltberühmt. Hier wurde 1970 „Der Mann mit dem goldenen Colt gedreht“. Die Inselwelt in der gesamten Bucht ist märchenhaft. Die emporragenden und ungleich geformten Kalkberge erscheinen fast irreal. In den vielen Höhlen findet man uralte Felsmalereien.

Auch die etwa 50 Tarutao Inseln im Süden Thailands, nahe der malaiischen Insel Langkawi sind eine Reise wert. Die Inseln gelten als die schönsten und ursprünglichsten des Landes. Mit der Fähre ist die Hauptinsel Tarutao vom Pier in Pak Bara in gut zwei Stunden zu erreichen. Hier ist der Tourismus im Aufwind.

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