Skip to main content

Ancient City in Bangkok

Das weltweit größte Freilichtmuseum ist auch unter dem Namen Muang Boran bekannt, die Ancient City. Bei einem Rundgang können Besucher die traditionell thailändische Architektur bewundern und einzigartige Kunst- und Kulturschätze entdecken. Die Alte Stadt stellt ein beliebtes Ausflugsziel bei einem Aufenthalt in Bangkok dar.

Ancient City

Ancient City ©iStockphoto/Pierrick Lemaret

Lage:

Die Distanz zwischen Ancient City und Bangkok beträgt rund 30 Kilometer. Das südlich von Bangkok gelegene Freilichtmuseum befindet sich an der Schnellstraße Sukhumvit, die nach Trat führt. Besucher finden Ancient City im Industiegebiet Samut Prakans.

Areal:

Das bedeutende Freilichtmuseum erstreckt sich auf rund 128 Hektar. Von der Vogelperspektive aus betrachtet, stellen Umrisse des Freilichtmuseums die Landesgrenze Thailands dar.

Anreise:

In Bangkok werden organisierte Touren nach Ancient City angeboten. Die Fahrtdauer vom Herzen der Metropole bis zur Alten Stadt liegt bei rund zwei Stunden. Es besteht die Möglichkeit, ein Taxi für einen Tag zu mieten. Alternativ bietet der Mini-Bus Nr. 36 eine komfortable und preiswerte Anreise. Die Linie 25 fährt ohne Zwischenstopp von Bangkok nach Ancient City.

Parkeingang:

Der Parkeingang liegt im Süden des 128 Hektar großen Freilichtmuseums.

Fortbewegung:

Muang Boran wartet mit einem ausgezeichneten Netzwerk von Schotterstraßen auf, welche zu den eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten führen. Touristen können die Attraktionen mit dem Auto erreichen. Sportlich Aktive können am Parkeingang ein Fahrrad entleihen und das Gelände mit dem Drahtesel erkunden. Vor Ort werden Rundfahrten zu Denkmälern des Freilichtmuseums angeboten.

Restaurants:

Innerhalb des riesigen Freilichtmuseums offerieren mehrere Restaurants delikate Speisen.

Geschichte:

Die Idee des einzigartigen Freilichtmuseums stammte von Khun Lek. Der wohlhabende thailändische Unternehmer, der sich nicht nur für die Kunst und Kultur des Landes sondern auch für die traditionelle thailändische Architektur interessierte, sammelte Antiquitäten, knüpfte Kontakt zu Archäologen und Kunsthistorikern und gründete 1872 das Freilichtmuseum Mueang Boran in Samut Prakan. Die Kosten für dieses außergewöhnliche Projekt sollen um die 200 Millionen Dollar betragen.

Sehenswürdigkeiten:

Zu den besonderen Attraktionen zählen 116 bedeutende Monumente Thailands. Es handelt sich hierbei um originalgetreue Nachbauten der bekanntesten Bauwerke des Landes. Besonders eindrucksvoll sind die Gruppen von liebevoll gefertiten Statuen, die nicht nur Szenen aus bedeutendes Werken, sondern auch bedeutende Ereignisse der Geschichte Thailands nachstellen.
Die sogenannten Salas ziehen in den wundervoll gepflegten Gärten die Blicke auf sich.
Jede Sehenswürdigkeit wurde innerhalb der Alten Stadt geographisch positioniert.

Orientierung:

Besucher erhalten einen detaillierten Übersichtsplan mit durchnummerierten Sehenswürdigkeiten.

Bedeutende Attraktionen von Süden nach Norden:

Besonders interessant ist die Stupa des Wat Phra Mahathat, welche im Stil der Srivijaya begeistert. Besucher finden im `Alten Marktflecken` originale Häuser aus Teakholz, deren Vorlage der Straßenmarkt in der thailändischen Provinz Tak war. Der Palast des Tigerkönigs Suriyentharathibodi stammt ursprünglich aus Ayutthaya. Der originale Palast befindet sich im Wat Suwannaram in Phetchaburi. Einen Besuch wert ist die Audienzhalle von König Taksin. Besucher finden hier wundervolle Wandmalereien. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten zählt die Große Schlacht von Yuthahathi. Kulturbegeisterte finden im Ancient City eine verkleinerte Nachbildung des Dusit Maha Prasats. Das von König Rama I. erschaffene Original befindet sich im Grand Palace in der Landeshauptstadt. Zahlreiche Besucher zieht es zur Nachbildung der Palasthalle Sanphet Prasat. Dieses Monument, welches im Königspalast der geschichtsträchtigen Stadt Ayutthaya zu finden ist, wurde im Maßstab 1:3 errichtet. Der runde Phra Kaeo Pavillon wurde im traditionell chinesischem Stil errichtet. Im Garten Khun Chang-Khun können eindrucksvolle Figuren bewundert werden, welche in den Werken des thailändischen Dichters Sunthorn Pu zu den Hauptfiguren zählen. Nach umfassenden Recherchen wurde der Fußabdruck des Buddha nachgebaut. Auf dem Gelände wurde ein Thai Hamlet errichtet. Es handelt sich hierbei um einen traditionellen landwirtschaftlichen Weiler mit historischen Ackergeräten. Der Sukhothai-Viharn begeistert in Originalgröße. Die Vorbilder befinden sich im Wat Phra Sri Rattana Mahathat ebenso wie im Wat Nang Phaya. Zu den besonderen Highlights zählt der Schwimmende Markt an Festtagen. Interessierte erhalten hier einen Einblick in die traditionellen Märkte des Landes. Zahlreiche Teakholz-Häuser, welche durch Brücken miteinander verbunden sind, wurden entlang des Ufers errichtet. Touristen sollten sich keinesfalls den Anblick des Lotusknospen-Turms entgehen lassen, welcher sich im Wat Phra Mahathat befindet. Zu den erstaunlichsten Bauwerken zählt Ho Kham. Der goldene Pavillon beherbergt ein kleines Museum. Das Monument wurde ohne einen Nageln komplett aus Holz errichtet. Von einzigartiger Schönheit ist die verkleinert erbaute Chedi von Chama Thewi, deren Original in Lamphun Besucher aus aller Welt anlockt. Der verkleinert nachgebaute Viharn des Wat Phumin zieht mit den Schlangenkörpern entlang des Eingangs die Blicke auf sich. Der Khao Phra Viharn thront auf einem aufgeschütteter Hügel inmitten des Freilichtmuseums. Das auf dem 54 Meter hohen Hügel errichtete sakrale Denkmal zeigt den Viharn vor mehreren Jahrhunderten. Besonders imponierend sind auch die beiden Nachbildungen im Maßstab 1:3, welche die Heiligtümer von Phimai und Phanom Rung darstellen.

Phantasievolle Gebäude:

Im Nordwesten des Freilichtmuseums wurden mehrere erstaunliche Gebäude ohne reales Vorbild errichtet. Die Ideen für den Bau dieser ansehnlichen Bauwerke hatte der Kunstliebhaber und Gründer des Museums Khun Lek. Einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt der Berg Sumeru. Vor dem Holzgebäude begeistert eine Gruppe von Statuen und Figuren aus der Mythyologie ziehen ebenso die Blicke auf sich wie die schönen Wandmalereien. Ein weiteres beachtliches Bauwerk ist der Pavillon der 80 Yogi. Touristen erhalten hier einen Einblick in die traditionelle Form der Medizin. Die beiden Statuen des Kuan Yin entstammen ebenso der Phanasie des Gründers von Ancient City. Zu den interessanten Bauwerken zählen die hölzernen ramayana-Pavillons. Eine Brücke verbindet die einzelnen schwimmenden Pavillons mit den schönen Wandmalereien. Der thailändischen Literatur wurde ein Botanischer Garten gewidmet.

Top Artikel in Sehenswürdigkeiten in Bangkok